Christian Linker – „Dschihad calling“

 

Christian Linker „Dschihad calling”

Ein deutscher Student in Bonn, gerade dem Elternhaus nach dem Abitur im Ruhrgebiet entronnen;  die auffälligen wunderbaren Augen einer verschleierten Frau; der Mut, diese Frau gegen einen fremdenfeindlichen Angriff zu verteidigen – was beginnt wie eine Liebesgeschichte endet im Entsetzen: Wie es geschehen kann, dass ein junger Mensch sich radikalisiert, verdeutlicht der Roman „Dschihad calling“. Der ehemalige Marienschüler Christian Linker fand trotz der vielen Termine Zeit, im Atrium der MSO aus seinem Werk zu lesen und für ein anschließendes Gespräch mit den Zuhörern. Wieder hat Christian Linker bewiesen, wie nahe er an den Themen der Zeit ist. Er ist inzwischen ein in ganz Deutschland gefragter Autor, von dem sich Bildungspolitiker aufklärerischen Einfluss auf junge Menschen erhoffen. Nach jahrelanger Recherche hat er viel zu berichten und sein Roman wirkt erschreckend real – nachdenkliche Ruhe beim Publikum und bewegte, bewegende Fragen.

Das Buch ist im Bestand der Bibliothek zu finden unter der Signatur Be J 09 LINK 8.

 

Alle unsere Lesungen:

Oliver Welter – “eine Leiche entdeckt”

Oliver Welter / Michael Gantenberg „Tief steht die Sonne“

– Mittwochabend, 19.14 Uhr, Fürstenbergstraße in Opladen: gedämpftes Licht, gespannte Ruhe – Oliver Welter nimmt im Atrium Platz und schlägt ein Taschenbuch auf: Das Büchereiteam hat eingeladen zur Lesung in der Marienschule. Und bald weiß man:

weiterlesen →

Zekarias Kebraeb – “Freiheit im Sinn” (21.11.2015)

“Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn” – Zekarias Kebraeb

„Niemand wird als Flüchtling geboren. Keiner will Flüchtling sein. Aber aus manchen Lebenssituationen gibt es nur einen Ausweg: die Flucht. Menschen müssen vor Krieg, Sklaverei, Verfolgung, Armut und Hunger fliehen. Ich selbst bin vor dem Militärdienst in Eritrea geflohen. Ich war erst 17 Jahre alt. Ich wollte keinen lebenslangen Militärdienst leisten, sondern hatte andere Träume. Ich wollte Journalismus studieren und in Freiheit leben. Ich wollte mein Leben selbst bestimmen. Aber das war in Eritrea überhaupt nicht möglich. Ich war gezwungen einer Diktatur zu dienen. Mein einziger Ausweg, um in Freiheit leben zu können, war die Flucht und das Verlassen meiner Heimat“

weiterlesen →