Vorgestellte Bücher der Grusellesenacht 2018

Philipp Kerr: Die schaurigste Geschichte der Welt

Billy Shivers ist nach einem Autounfall nicht mehr der alte. Er ist blass, dünn und liest gerne, am liebsten Geschichten über Geister, Vampire, Gespenster und Co. Als er eines Tages in der öffentlichen Bücherei ein Werbeplakat eine Buchladens entdeckt, dem „Spukhaus der Bücher“, ist er hin und weg. Von da an ist Billy immer in Rexford Rapscallions Laden zu finden, der eher einer Geisterbahn als einer Buchhandlung ähnelt. „Leider lesen Kinder immer weniger und gruseln sich nicht mehr“, findet Rapscallion, mit dem Billy sich schnell anfreundet, und beschließt, einen Wettbewerb zu veranstalten. Wer es schafft, die „schaurigste Geschichte der Welt“ zu hören, ohne davonzulaufen, verrückt zu werden oder zu sterben, gewinnt. Was ist an dieser Geschichte soviel schlimmer als an den vielen anderen, die Billy im Spukhaus der Bücher kennenlernt?

 vorgestellt von Frau Menck

 

 

Charlotte Habersack: Bitte nicht öffnen – bissig

Nemo bekommt spät abends ein Paket ohne Absender, adressiert an:
    An niemanden
    Wo der Pfeffer wächst
    Am Arsch der Welt
Soll das wirklich für ihn sein? Der Postbote ist davon überzeugt und auch Nemos Neugier ist geweckt, denn die Aufschrift „Bitte nicht öffnen – bissig“ ist doch alles andere als Gewöhnlich. Also öffnet Nemo das Pakt… und dann hat er den Salat: Etwas springt heraus: Icy-Ice-Monsta, ein Plüsch-Yeti-Ritter, quicklebendig und verfressen. Und er wächst: 2,5 m wird er groß. Und es schneit. Mitten im Sommer. Jetzt wird’s auch für Nemo heiß, denn wie soll er den Yeti verstecken und wie verhindern, dass die ganze Stadt zufriert?

vorgestellt von Arne, 6a

 

Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 4 – Ich war’s nicht

In diesem Sommer muss Greg zu Hause bleiben, Geld für den Urlaub am Strand fehlt, dabei hatte er sich schon so darauf gefreut. Nicht etwa, weil er gerne im Meer badet – nein! Da kacken ja alle Fische, Wale und Schildkröten rein. Nein, der Superlooping, für den er jetzt endlich alt genug ist, wäre wirklich super gewesen. Aber so würde er lieber den ganzen Tag drin hocken und Video spielen. Gregs Mutter sieht das aber ganz anders, er soll draußen „irgendwas machen“! Familienausflüge??? Und sein Vater verwirklicht auch noch seinen größten Traum: ein Hund soll her…

vorgestellt von Anna, 6d

 

Thomas Brezina: Das Monsterhaus (Bd. 12 der Reihe: Der Grusel-Club)

Die Hauptpersonen sind der 13-jährige Jupiter Katz, der Sohn des Wissenschaftlers Professor Erasmus Katz, sowie seine 12-jährige Cousine Vicky und ihr 11-jähriger Bruder Nick. Die drei haben den sogenannten Grusel-Club gegründet, dessen Ziel es ist, unheimlichen Begebenheiten auf den Grund zu kommen.

In dem Haus eines Reptilienzüchters tun sich mysteriöse Dinge: Seine Tiere scheinen nachts zu Monstern zu wachsen und in der Stadt ihr Unwesen zu treiben. Als auch noch Natascha, die Katze, verschwindet, macht sich der Grusel-Club auf die Suche. Tief unten im Keller eines unheimlichen Hauses lauert ein Geheimnis, das noch gefährlicher ist als die geschuppten Monster…

vorgestellt von Marley, 5c

 

Boris Pfeiffer: Die Knochen der Götter (aus der Reihe: Die Akademie der Abenteuer)

Rufus soll in ein Internat, ein Eliteinternat – nichts liegt ihm ferner. Soll er etwas mit einem Haufen verweichlichter Reichleutekinder mit minzgrünen Socken an ihren Käsefüßen rumhängen? Oder mit irgendwelchen aufgepumpten Sportskanonen – Muckis statt Hirn?

Doch die neue Schule hat es in sich, im wahrsten Sinne des Wortes: Sie steckt voller rätselhafter Fundstücke aus der Vergangenheit und jedes Teil verbirgt ein Geheimnis. Die neuen Fächer: „Antike Schwertkunde“, „Ausgestorbene Sprachen“ und „Öffnungstechniken ägyptischer Pyramiden“ klingen doch ziemlich spannend! Wird Rufus das Geheimnis zusammen mit Fili und No, seinen neuen Mitschülern, lüften können?

vorgestellt von Rafael, 6d

 

Marliese Arold: Die Geheimtür zur Geisterwelt (aus der Reihe: Gespensterpark)

“Suche Hilfe für Gartenarbeiten. Voraussetzung: Furchtlosigkeit und Verschwiegenheit”.

Max nimmt diesen unheimliche Jobangebot, das er im Internet gefunden hat an und tatsächlich: Mut braucht er, denn in dem alten Schlosspark leben viele magische Wesen wie die kleine liebenswerte Nixe Nele. Geheimhaltung ist gefragt, aber das wird schwer, als Max‘ Freundin Sophie versehentlich die Flussfrau Mafalda weckt! Mit ihrer betörenden Stimme zieht sie alle in den Bann…

vorgestellt von Moritz, 6d

 

Grusellesenacht 2018

Rein in die Schlafsäcke, Bücher raus, schmökern hieß es wieder am 31.10.2018. Pünktlich zu Halloween trafen sich 34 Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 zur inzwischen traditionellen Grusellesenacht.

Der mit Totenköpfen, Spinnennetzen, Knochen und allerlei Gummigetier stimmungsvoll gestaltete Mediationsraum lud bei Kerzenlicht und Taschenlampenschein zum Schmökern ein.

Die Vorleserunde begann mit „Der schaurigsten Geschichte der Welt“, gefolgt von „Bitte nicht öffnen – bissig“ (vorgestellt von Arne aus der 6a), „Gregs Tagebuch 4 – Ich war’s nicht“ (Anna, 6d), „Das Monsterhaus“ (Marley, 5c) und schloss mit „Die Knochen der Götter“ (Rafael, 6d).

Nach einer Pause am liebevoll von Frau Randerath, Frau Dörr, Frau Schieberle und Frau Tschauder hergerichteten Buffet ging es in die 2. Leserunde: Was haben die anderen mitgebracht? Welche Gruselbücher aus der Bibliothek sind da? Büchertausch, fachsimpeln über Bücher, gemütliches Lesen – alles war möglich. Moritz aus der 6d beschloss die stimmungsvolle Nacht mit einem Auszug aus „Die Geheimtür zur Geisterwelt“.

Neugierig geworden? Schnupperhäppchen der vorgestellten Bücher finden sich hier, ebenso wie weitere Fotos.

Lust auf eine weitere Lesenacht? Im Frühling gibt es wieder eine Lesenacht, ausgerichtet von unseren fleißigen Lesenachtmüttern des Bibliotheksteams, denen ein ganz besonderer Dank gilt.

Gisela Menck

Bücher der Frühlings-Lesenacht 2018

In der unsere Frühlings-Lesenacht wurden folgende Bücher vorgestellt:

„Wunder“, R. Palacio

„Ich heiße übrigens August. Ich werde nicht beschreiben wie ich aussehe. Was immer ihr euch vorstellt – es ist schlimmer.“ So beginnt die Erzählung von August, den alle Auggie nennen. Er beschreibt, wie er in der weiterführenden Schule mit Vorurteilen konfronitiert wird und durch seine humorvolle Art Unterstützung und Freunde findet. – Ein sehr ernstes Thema sehr einfühlsam und mit einer gewissen Komik beschrieben. Die Verfilmung läuft in den Kinos.

„Die Bloggerbande“, H. Neubert

Fuchs, du hast die Gans gestohlen – Der Großvater ist richtig sauer und will das Tier töten. Doch war es wirklich der Fuchs? Die Bloggerbande kommt einem anderen Umstand auf die Spur. Spannend und witzig geschrieben macht es Spaß, das Buch zu lesen.

„Eulenzauber“, I. Brandt

Gibt es wirklich Zaubereulen? Flora mag es nicht glauben, muss aber feststellen, dass es sie gibt: Eulen, die sich verwandeln, die sprechen können, wenn sie ihren Eulenmenschen gefunden haben. Und Flora ist ein solcher Eulenmensch. Was es mit dem Ring mit dem Eulenkopf noch auf sich hat, erwartet man mit Spannung.

„Max und die wilde 7 – Das schwarze As“, Dickreiter / Oelsner

Max wohnt in einer Burg. Alles könnte toll sein, wenn, ja wenn nicht in dieser Burg ein Altersheim wäre. Und natürlich hat er es verpasst, sich in der neuen Schule so vorzustellen, wie er es sich zu Hause zurecht gelegt hat. Altersheim – das wird ihn nun bei seinen Mitschülern nicht mehr verlassen. Oder doch? Denn die Burg, auf der er erst seit kurzem mit seinen Eltern wohnt, scheint doch eine Menge Abenteuer bereit zu halten.

„Das Papa-Projekt“, S. Neuffer

In Neles Welt ist einiges durcheinander gekommen, seit ihr kleiner Bruder gestorben ist und der Vater sie und ihre Mutter verlassen hat. Aber Nele wäre nicht Nele, wenn sie sich und ihrer Mutter nicht zu helfen wüsste. Der kleine Timmi ist ein netter kleiner Kerl, und einen netten Papa, Herrn Weferling, hat er auch. Wenn das keine gute Startposition ist für das witzige beschriebene Papa-Projekt.

„Winston – Ein Kater in geheimer Mission“, F. Scheunemann

Winston heißt mit ganzem Namen Winston Churchill und hat, wie der Name des englischen Politiker schon sagt, seinen eigenen Kopf. Und was ihm nicht passt, das will er ändern. Aber als die neue Haushälterin ins Haus kommt und ihre Tochter gleich mitbringt, ist es mit Ruhe und selbstbestimmtem Leben vorbei. Er findet sich schnell in einem richtigen Krimi wieder.

„Der Herr der Diebe“, C. Funcke

Ein Privatdetektiv bekommt in Venedig einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll zwei Kinder finden, die aus Hamburg ausgerissen sind und sich nach Venedig durchgeschlagen haben. Der Grund: Nachdem ihre Mutter gestorben ist, will ihre Tante Bo, den kleinen Bruder, adoptieren, den großen aber nicht. Ganz so einfach, wie der ältere Bruder, Prosper, es sich vorgestellt hat, alleine zurecht zu kommen, ist es nicht. Doch sie haben Glück und treffen Wespe, ein Mädchen, das sie mit zu einer Kinderbande nimmt, wo sie ein Dach über den Kopf und etwas zu essen bekommen. Aber alles wird organisiert von Scipio, einem geheimnisvollen Dieb. Wie die Kinder dem Privatdetektiv entkommen und wer Scipio ist, wird wunderbar spannend erzählt.

„Gregor und der Schlüssel zur Macht“, Collins

Boots, seine kleine Schwester, ist weg. Einfach weg. Mitten im Central Park in New York ist sie einfach verschwunden. Und Gregor weiß auch, wo sie ist: Ein riesiges Kakerlakenbein verrät, dass sie im Unterland ist, da, wo er nun wirklich nicht mehr hinwollte. Aber nun hat er keine Wahl: Er muss Boots retten. Spannung pur, wie im 1. Band. Wer Ratten, Spinnen, Kakerlaken nicht mag, hat es schwer als Leser.

Frühlingslesenacht 2018

Katharina hat nicht lange gezögert: „Ich habe Lynn mitgebracht. Sie war heute Nachmittag bei mir zu Hause und hatte sich nicht angemeldet. Aber das geht doch noch, oder?“ Na klar, wo 29 Kinder Platz finden, ist auch noch ein Plätzchen für das 30. Und Katharina ist ein Fan der Lesenacht. Sie hat ihrer Freundin viel versprochen: „Die letzte war so toll. Ich bin schon gespannt, was wir heute lesen.“ An den Wänden entlang stehen Bücher aus der Bücherei zwischen wunderschönen Frühlingsdekorationen. Bunte Kerzen verbreiten ihr warmes Licht.

Die beiden Mädchen finden schnell ihren Platz auf der großen freien  Parkettbodenfläche im Atelier der Marienschule: Sie breiten Ihre Decken aus, die mitgebrachten Schmusetiere und Bücher werden dekorativ darauf verteilt. Wie ihre Mitschüler machen sie es sich gemütlich. Von 18:30 bis 22:00 Uhr haben sie Zeit, in die Welt der Bücher einzutauchen. Sie stellen ihr Lieblingsbuch vor, indem sie ein paar Seiten vorlesen, so dass sich die Zuhörer ein Bild von der Geschichte machen können. Schnell wird es dunkel – draußen und im Raum. Nur der Kegel der Taschenlampe erhellt die Seite, die vorgelesen wird. Die Kinder lauschen gespannt Milan, der die „Bloggerbande“ und ihre Abenteuer vorstellt. In anderen Büchern geht es um den ersten Tag in einer neuen Schule: „Max (und die wilde 7)“ muss zunächst einmal das Vorurteil gegen sein Zuhause abwehren, bevor er Abenteuer bestehen kann, wohnt er doch in einer Burg, die ein Altersheim beherbergt. Und August, genannt Auggie, der mit einem entstellten Gesicht leben muss, erzählt humorvoll von den ersten Begegnungen mit Schülern und Lehrern seiner Schule, „Wunder“ erwartet er keine. Natürlich gibt es bei der Lesenacht auch Zeit, alleine zu lesen, dann ist es mucksmäuschenstill!

Da ist die kurze Pause schon eine richtige Störung, auch wenn es ganz schön ist, ein wenig zu trinken und zu essen. Nett hergerichtet haben Iris Randerath und ihr Team aus der Schulbibliothek wie immer Getränke, Brötchen, Gemüse und natürlich auch ein paar Süßigkeiten.

Gut gestärkt geht es in die 2. Runde. Und passend zu den wunderschönen feinen Schneeflöckchen vor dem Fenster werden wir in winterliche Landschaften entführt: Katharina zieht schnell ihre Mitschüler in den Bann, als sie aus ihrem Lieblingsbuch „Eulenzauber“ vorliest und alle in das Reich der Zaubereulen entführt. Rafael lässt „Gregor“ lebendig werden, dessen Schwester im verschneiten New York von riesigen Kakerlaken in die Unterwelt entführt wird.

Viel zu schnell ist es 22 Uhr, und die Eltern warten. „Können wir nicht auch eine Lesnacht für die Stufe 7 machen?“, schlägt Johanna vor, die nun die 6. Klasse besucht. Vier Lesenächte hat sie bisher mit ihren Freundinnen mitgemacht. Für die nächste Grusellesenacht im November kann sie sich ja dann leider nicht mehr anmelden.

Neugierig geworden? Die Lesetipps findest Du  hier, die nächste Lesenacht wird als Grusellesenacht im Herbst 2018 stattfinden. Viele spannende und lustige Bücher, aber auch Bücher zum Üben findest Du in der Bücherei – schau’ doch mal ’rein!

 

Alle unsere Lesenächte:

Bücher aus der Grusel-Lesenacht 2017

Diese Bücher und Buchtipps wurden während der Lesenacht vorgestellte:

 

Buchtitel Autor vorgestellt von
 Ritter für eine Nacht  Christian Linker  Frau Heise
 Gregs Tagebuch „So ein Mist“  Jeff Kinney  Milan
Mein Lotta-Leben „Das reinste Katzentheater“ Alice Pantermüller Katharina
Warrior Cats: „Brombeersterns Aufstieg“ Erin Hunter Victoria
Gregor und die graue Prophezeiung Suzanne Collins Rafael
Micha aus Lönneberga Astrid Lindgren Meret
Mr. Gum und der fliegende Tanzbär Andy Stanton Jarne
Eragon „Das Vermächtnis der Drachenreiter“ Christopher Paolini Justus
Sieben Magier Caro King Lana
The School for Good and Evil „Es kann nur eine geben“ Soman Chainani Carlotta
Die Schule der magischen Tiere 1 Margit Auer Anne
Alea Aquarius „Der Ruf des Wassers“ Tanya Stewner Louise
J.C. – Agent im Fadenkreuz 1 Joe Craig Johannes

 

Alle unsere Lesenächte:

Grusellesenacht 2017 der Stufen 5 und 6

Hannah hat es sich bequem gemacht: Vor dem Buch zu „Mumien“ hat sie ihren Schlafsack auf dem Boden ausgebreitet, die Bücher aus der Tasche geholt und schon mal angefangen, „Die Tribute von Panem“ zu lesen. Den Ansturm auf das Atelier im Turm um 18:30 Uhr hat sie hinter sich – gar nicht so einfach, die Treppen bis zum 3. Stock zu bezwingen, wenn man so bepackt ist.

An der Tür begrüßt ein Skelett die inzwischen 30 Leseratten. Das große Spinnennetz an der Wand lässt Merit in der gegenüber liegenden Ecke ihre Kuscheldecke ausbreiten, während Gerit es sich darunter bequem macht. Ihm machen die vielen Spinnen nichts aus.

Und dann geht’s auch schon los: Licht aus, Taschenlampe an, und Jan, der „Ritter für eine Nacht“, wird lebendig. Alle lauschen gebannt, wie Jan die Gespensterstunde auf Schloss Burg, äh Burg Greifenhorst verbringt. Natürlich glaubt er nicht an Geister, aber…

Wie mucksmäuschenstill 30 Schülerinnen und Schüler sein können! Schwarze hohe Scheiben, flackernde Teelichte, gruselig blinkende Figuren: Das Büchereiteam um Frau Randerath hat eine tolle Atmosphäre geschaffen!

So wie Katharina aus der 5d sind viele Fünftklässler zum ersten Mal dabei, wenn’s um’s gemeinsame Lesen in der Marienschule geht. Als Grüppchen oder auch alleine sind sie gekommen. Sie alle sind neugierig und mutig und möchten gerne den anderen ihre Lieblingsbücher vorstellen: „Gregs Tagebuch“ oder auch „Michel aus Lönneberga“.

Die „alten Hasen“ aus den 6. Klassen wissen schon, dass dem Vorlesen auch eine Zeit des Alleine-Lesens folgt. Dann liest der eine die Geschichte Jans von Christian Linker, einem ehemaligen Schüler der MSO, weiter, der andere „Harry Potter“ oder „Die Jagd nach dem geheimnisvollen Wollsiegel“ und der nächste vertieft sich in das „Lotta-Leben“. Nach einer kurzen Pause für eine kleine Stärkung und ein paar Abstecher in die dunklen Stockwerke der Schule kommt das Highlight des Abends: „Gregor und die graue Prophezeiung“. Und Rafael aus der 5d ist Gregor und vor allem dessen kleine Schwester Boots: ihr kindliches, unbedarftes, freundliches Gestammel setzt er gekonnt den Sorgen des großen Bruders gegenüber! Die ersten Lacher sind noch sehr vorsichtig – es ist ja schließlich dunkel, nur Rafaels Taschenlampe wirft Licht auf sein Buch, aber bald kann auch der letzte nicht mehr an sich halten. Dazwischen hört man keinen Laut, so spannend ist die Geschichte. Und keiner will mehr ein anderes Buch kennenlernen, keiner will mehr alleine Lesen: „Weiter-lesen, weiter-lesen, weiter-lesen“, skandieren 30 Kinder, als Rafael einmal abgelöst werden soll. So vergeht die Zeit wie im Fluge und plötzlich ist es 22 Uhr: Traurig packen die Zuhörer ihre sieben Sachen zusammen – schließlich warten die Eltern vor der Schule.

Neugierig geworden? Die Lesetipps hier, die nächste Lesenacht wird im Frühjahr 2018 stattfinden.

Viele spannende und lustige Bücher und Hörbücher, aber auch Bücher zum Üben findest Du in der Bücherei – schau’ doch mal ’rein!

Elke Heise

 

Alle unsere Lesenächte:

 

Buchtipps der Frühjahr-Lesenacht 2017

Während der Lesenacht 2017 wurden die folgenden Bücher vorstellt und empfohlen:

 

  • Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum
  • Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo
  • Alea Aquaris – Das Geheimnis der Ozeane von Tanya Stewner
  • Hanni und Nanni von Enid Blyton
  • Clara von Pea Jung
  • Sams in Gefahr von Paul Maar
  • Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär von Walter Moers
  • Gustav Gorky – Die Dinos sind los von Erhard Dietl
  • Ein Baum voller Geheimnisse vonNatalie Stanford
  • Gefahr in den Ferien von Marliese Arold
  • Das gestohlene Gemälde von Marliese Arold
  • Schüler Ausreden
  • Die Olchis fliegen zum Mond von Erhard Dietl
  • Percy Jackson – Diebe im Olymp von Rick Riordan
  • Die Popkörner – Ein Feuerwerk für Motte von Stefanie Taschinski
  • Nur dieser eine Sommer von Becky Citra
  • Vier zauberhafte Schwestern von Sheridan Winn

Alle Bücher findet ihr bei uns in eurer Bibliothek.

Frühjahr-Lesenacht 2017

Welttag des Buches – Levliest – die Marienschule auch: Lesenacht der Stufen 5 und 6

Philip ist schon sehr gespannt: Auf seiner Decke sitzt er im Atelier der Marienschule, drei Bücher um sich herum verteilt. Mit seinem Freund Max, der sich neben ihm häuslich eingerichtet hat, ist er vertieft in „Alea Aquaris“ – „Das Geheimnis der Ozeane“ lässt sie nicht los.

Philip ist zum ersten Mal bei der Lesenacht. Max war von der Grusellesenacht im vorigen Herbst so begeistert, dass er jetzt unbedingt wieder dabei sein will. Mit ihm haben es sich 24 Kinder der 5. und 6. Klassen gemütlich gemacht. Von 18:30 bis 22:00 Uhr haben sie Zeit, in die Welt der Bücher einzutauchen. Sie stellen ihr Lieblingsbuch vor, indem sie ein paar Seiten vorlesen, so dass sich die Zuhörer ein Bild von der Geschichte machen können. Es wird viel gelacht, wenn Käpt’n Blaubär aus seinen „13  ½ Leben erzählt. Oder der Atem stockt, wenn sich Percy mit den Halbgöttern gegen Poseidon verbünden muss (Riordan „Percy Jackson – Diebe im Olymp“). Auch Klassiker wie „Der Zauberer von Oz“, „Tintenblut“ und „Hanni und Nanni“ ziehen die Zuhörer in den Bann. „Der Glöckner von Notre Dame“ ist da schon eine echte Herausforderung.

Natürlich gibt es bei der Lesenacht auch Zeit, alleine zu lesen, dann ist es mucksmäuschen­still!

Da ist die kurze Pause schon eine richtige Störung, auch wenn es ganz schön ist, ein wenig zu trinken und zu essen. Nett hergerichtet haben Sabine Hüttebräucker und ihr Team aus der Schulbibliothek wie immer Getränke, Brötchen, Gemüse und natürlich auch ein paar Süßigkeiten. Für Frau Hüttebräucker war es die letzte Lesenacht, die sie vorbereitet hat – mit dem Abitur ihrer Tochter gehört sie zu den „Ehemaligen“ der MSO. Für ihren jahrelangen Einsatz in der Bücherei und ganz besonders bei der Organisation der Lesenächte danken Schüler, Eltern und Lehrer ihr herzlich.

Tabea hat so begeistert von der letzten Lesenacht erzählt, dass ihre Mutter sich entschloss, diesmal gleich mitzukommen. Schließlich ist sie im Büchereiteam, so dass sie gerne bei der Lesenacht helfen kann. Sie freut sich schon auf die nächste.

Neugierig geworden? Alle Lesetipps findest du hier.

Die nächste Lesenacht wird als Grusellesenacht im Herbst 2017 stattfinden. Viele spannende und lustige Bücher, aber auch Bücher zum Üben jetzt vor den Zeugnissen findest Du jetzt schon in der  Bücherei – schau’ doch mal ’rein!

Elke Heise

 

Alle unsere Lesenächte:

Lesetipps der Grusellesenacht 2016

// Für unsere Schülerinnen und Schüler der Unterstufe findet zweimal im Jahr eine Lesenacht in der Schule statt. Schule einmal ganz anders. Kein Stress, keine Arbeit, ganz chillig, total analog unterhaltend. Ja das gibt es noch. Jeder bringt ein Lieblingsbuch mit, oder eins das er immer schon mal aufschlagen wollte.

Gemeinsam Lesen, gemeinsam Zuhören, ein besonderes Erlebnis.

Einige der vorgestellten Bücher sind auch in der Schulbibliothek zur Ausleihe vorhanden. Schaut doch mal vorbei, es gibt spannendes, gruseliges, lustiges und unterhaltsames zu entdecken.

Die nächste Lesenacht im Rahmen von Levliest für die Stufen 5 und 6 findet am Freitag den 28.04.2017 natürlich wieder in Raum 323 im

– Bitte Lieblingsbuch und ein bequemes Kissen mitbringen! –

nun also zu den Lesetipps:

weiterlesen →

Grusel-Lesenacht 2016

Ein bisschen gruselig ist es ja schon,  wenn man nach 18:30 Uhr in einem verdunkelten Raum in einer leeren, dunklen Schule sitzt und in den finsteren Garten hinausschaut. Und wenn dann Jan, der „Ritter für eine Nacht“, in der Burg auf die Spur eines Gespenstes kommt, ist es gut, sich noch etwas tiefer in den Schlafsack kuscheln zu können. Gruseln kann auch gemütlich sein, vor allem, wenn man mit 40 anderen Kindern aus den 5. und 6. Klassen zusammen ist und sich von den „Müttern“ des Büchereiteams gut behütet fühlt.

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Die Anspannung legt sich, als es mit „Schutzengel Valentina von Wolke 7“ lustig wird, einer Schutzengelschülerin, die sich nicht immer an die Himmelsregeln hält, in Mama Liebergott aber eine nachsichtige Vorgesetzte hat.

In den Phasen, in denen jeder für sich lesen darf, wird nicht nur in diesen Büchern weiter gelesen, denn die begeisterten Bücherwürmer haben reichlich Lesestoff mitgebracht, darunter auch „Greggs Tagebuch“, „Harry Potter“, „Das Leben der Anne Frank“ oder „Die Stadt der träumenden Bücher“. Weitere Tipps findet man auf der Büchereihomepage mso-bibliothek.info

Um bis 22 Uhr durchhalten zu können, gab es in einer Pause Brötchen und Süßigkeiten und natürlich die Möglichkeit, doch auch mal vom hellen Treppenhaus einen Blick auf die dunkle Schule zu werfen. Die riesige  schwarze Spinne, die von ganz oben bis ins Erdgeschoss gestürzt war, blieb aber liegen: Man weiß ja nie, ob es wirklich eine Plüschspinne ist!

(Lesenacht vom 04.11.2016, Stufe 5 und 6)

 

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